Zimmerei ökologischer Holzbau Stéphane Erulin
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 Blower-Door-Test

Ein optimales Qualitätsmanagement hat die Aufgabe, rechtzeitig eventuelle Baumängel festzustellen. Hierbei können eine Reihe von Tests durchgeführt werden.

Zwei der Testverfahren sind das sogenannte Differenzdruck-Messverfahren, welches Umgangssprachlich auch als Blower-Door-Test bezeichnet wird, und die oft zur Ergänzung herangezogene Thermographie, welche Temperaturunterschiede an der Außenhülle des Gebäudes sichtbar macht.

Der Blower-Door-Test geht auf Anforderungen der ersten Wärmeschutzverordnung zurück, welche Mitte der 90er Jahre in Kraft trat. Mit seiner Hilfe wird die Dichtigkeit von Häusern überprüft. Hierbei kann nicht nur festgestellt werden, ob ein Haus undicht ist, sondern auch wo die Undichtigkeit liegt. Hit Hilfe von Rauchpatronen oder Nebelmaschinen kann der Luftaustritt auch noch optisch hervorgehoben werden.

Diese Erkenntnis ist von besonderer Bedeutung, da z.B. undichte Fenster in erster Linie Heizenergieverluste bewirken, während undichte Folienanschlüsse im Bereich der Dachdämmung auch noch zur Feuchtigkeitsausbreitung und Schimmelbildung durch Kondens beitragen können.

Denn entgegen der Annahme, dass eine dichte Gebäudehülle zur Schimmelbildung führt, ist es gerade eine solche Undichtigkeit, welche durch Kondenswasser den Nährboden für die Schimmelausbreitung schafft.

Beim Blower-Door-Test werden zuerst sämtliche Fenster und Türen geschlossen.

Dann wird ein Ventilator in die Haustür- oder in eine der Fensteröffnungen eingebaut. Dieser Ventilator bläst einmal die Luft ins Hausinnere bzw. saugt sie bei einem weiteren Testlauf hinaus.  



Hierbei wird jeweils die Luftmenge ermittelt, die bei den gegebenen Druckverhältnissen durch die Gebäudehülle hindurch zieht. Rauchpatronen oder Nebelmaschinen zeigen durch austretenden Rauch die undichten Stellen auf.

 


Eine ergänzende Thermografie kann zusätzlich mit der Infrarotkamera die Auskühlung, welche beim Blower-Door-Test durch die Luftströme verursacht wird, sichtbar machen.

Schadhafte Stellen können somit rechtzeitig entdeckt und durch Fachleute behoben werden, was mehrere hundert Euro Heizkosten im Jahr einspart. Der Test dauert ca. 2 Stunden.

Zimmerei ökologischer Holzbau Stéphane Erulin  | zimmerei@erulin.de