Zimmerei ökologischer Holzbau Stéphane Erulin
Zimmerei Erulin
Aktuell
Unternehmen
Tradition
Erulin und Ökologie
Gesund Wohnen
Kunde im Mittelpunkt
Leistungsangebot
Projekt Feldhof
weitere Projekte
in den Medien...
Holzbaupreis 2006
Holzbaupreis 2015
Kontakt
nützliche Links
Impressum
Sitemap

Sanierungsstau bei Altbauten

Die älteren Generationen gehen zunehmend in den Ruhestand. Viele ältere Menschen sind alleine, so dass sie ihr Eigenheim verkaufen und in Senioreneinrichtungen ziehen, um altersgerecht zu wohnen. Hierdurch ergeben sich für potentielle Käufer oftmals günstige Erwerbsmöglichkeiten.

Doch die meisten Käufer unterschätzen die Folgekosten beim Erwerb von Altbauten. Nach Ansicht des Verbandes Privater Bauherrn (VPB) muss schon beim Erwerb von vielen Gebäuden aus den 60er und 70er-Jahren mit erheblichen Investitionen gerechnet werden, um die Gebäude den heutigen Energie- und Qualitätsstandards anzupassen.

In vielen Fällen bleibt bei einer Gebäudebewertung nicht einmal der Rohbauwert, welcher bei einem Neubau rund 40% der Bausumme ausmacht. Je älter ein Gebäude ist, desto höher liegen in der Regel die Sanierungskosten. Oftmals haben die Vorbesitzer im Alter keine Investitionen mehr getätigt. Somit sind Baumängel, eine schlechte Energieeffizienz sowie in der Vergangenheit unterlassene bzw. schlecht durchgeführte Modernisierungsmaßnahmen und Reparaturen die größten Kostentreiber.

Käufer müssen also genau hinschauen und dürfen sich von der Optik nicht blenden lassen. Ich empfehle deshalb vor dem Kauf das Objekt durch einen Bausachverständigen begutachten zu lassen, damit Überraschungen erspart bleiben. Oftmals haben die Verkäufer auch überhöhte Preisvorstellungen, da sie den anstehenden Sanierungsbedarf ausblenden.

Eine Hilfe für die Abschätzung der Sanierungskosten von Altbauten liefern die vom VPB ermittelten Richtwerte.  Handelt es sich bei dem Haus um einen Bau aus der Nachkriegszeit, sollte man Sanierungskosten von 40 Prozent des Kaufpreises einplanen. Bei einem Haus, das vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurde, liegt der Bedarf nach VPB-Angaben bei rund der Hälfte des Kaufpreises. Aber auch jüngere Häuser müssen oft nachgebessert werden. Hier setzt der VPB für Häuser, welche zwischen 1980 und 1990 gebaut wurden, 20 % des Kaufpreises für die Sanierung an. Bei Häusern, welche in den letzten 15 Jahren gebaut wurden, liegen die Kosten für die notwendigen kleineren und größeren Reparaturen immer noch bei ungefähr 15%. Hierbei handelt es sich allerdings nur um Richtwerte, weshalb die realen Kosten im Einzelfall auch deutlich darüber liegen können.

Darüber hinaus plant die Bundesregierung neue Vorschriften zur energetischen Sanierung. Bis 2050 sollen laut Regierungsplänen rund 80 Prozent der eingesetzten Energie in Wohngebäuden eingespart werden. Dies hat Konsequenzen für die Besitzer von Einfamilienhäusern, welche nach einer aktuellen Studie der Technischen Universität Darmstadt durchschnittlich 140.000,- Euro Sanierungskosten aufbringen müssen, um die neuen Vorschriften zu erfüllen.

 

  Leitzinserhöhung in den USA

Zum zweiten Mal seit Beginn der Finanzkrise erhöht die Fed den amerikanischen Leitzins um weiter 0,25%. Damit kehrt der Zins in den USA zurück. Auch wenn die amerikanischen Leitzinsen nur langsam steigen und die Europäer bisher noch weiterhin an ihrer Niedrigzinspolitik festhalten, wird die Amerikanische Tendenz bald erste Auswirkungen auf den europäischen Wirtschaftsraum und damit auch auf die Menschen in Deutschland haben.

Nach Ansicht des Wirtschaftswissenschaftlers Udo Langner wird sich die Europäische Zentralbank (EZB) nicht mehr lange mit ihrer Niedrigzinspolitik gegen die USA durchsetzen können. Mit der anstehenden Präsidentschaft Donald Trumps, welche als klares Ziel die Stärkung der US-Wirtschaft verfolgt und eine klar an diesen Interessen ausgerichtete Poltik erwarten lässt, sind weitere Leitzinserhöhungen durch die Fed wahrscheinlich. Um auf Dauer eine Kapitalflucht der europäischen Anleger in die USA zu verhindern, wird die EZB also früher oder später nachziehen müssen.

Während sich die Sparer über eine Rückkehr des Zinses nach Deutschland freuen werden, verschlechtert sich die Situation für Bauherren. Seit Jahren befinden sich die Zinsen für Baukredite auf einem Rekordtief, welche gerade Investitionen in Immobilien lukrativ machten. Dies ermöglichte insbesondere privaten Bauherren und Familien Eigenheime zu realisieren. Da deren Finanzierung sich über Zeiträume von bis zu 30 Jahren erstrecken, ist es jetzt höchste Zeit die niedrigen Zinsen vertraglich festzuschreiben, um noch eine Zeit lang von der Niedrigzinspoltik der EZB zu profitieren.

"Die Zinsen werden zwar nicht über Nacht schlagartig steigen", sagt Dipl.-Ökonom Udo Langner - "aber die Menschen, welche sich gedanklich mit der Anschaffung oder den Bau eines Eigenheimes bzw. dessen Sanierung beschäftigen, sollten sich nicht mehr all zu viel Zeit lassen, wenn sie noch von den günstigen Zinsen profitieren wollen."

Gerade im Bereich der energetischen Sanierung können hierbei zusätzlich die staatlichen Fördermöglichkeiten genutzt werden, wodurch die Investition noch attraktiver wird. Letztendlich stellt ein Eigenheim in Zeiten der immer noch nicht gelösten Euro-Krise und drohenden Altersarmut in Deutschland eine erhebliche Sicherheit für die Zukunft dar.

 

Möglicher Rekordwinter und anziehende Erdölpreise

Die Wintersaison 2016/2017 startet mit einem ungewöhnlich schwachen Polarwirbel. Dieses Starkwindband befindet sich in ca. 10 km Höhe und steuert vor allem im Winter das Wettergeschehen auf der Nordhalbkugel. Ist der Polarwirbel stark, erzeugt er auch starke Tiefdruckgebiete über dem Atlantik, so dass eine mildere Westströnung eintritt. Hierdurch kann die polare Luft nicht soweit in den Süden vordringen. Anders ist es bei einem schwachen Polarwirbel. In diesem Fall sind die Tiefdruckgebiete über dem Antlantik ebenfalls schwächer und die mildere Westströmung kann sich nicht einstellen. In solchen Fällen kann die polare Kaltluft weit in den Süden Europas vordringen. Die Wetterentwicklung bleibt also für die Winterfans weiterhin spannend, sind doch die Bedingungen für einen Rekordwinter mit langen Kältephasen und Schnee dieses Jahr besonders gut.

Anders für die Eigenheimbesitzer.  Waren die Heizkosten der letzten Winterperioden durch die milden Winter erfreulich niedrig, droht ihnen dieses Jahr zweifaches Pesch. Denn neben der Möglichkeit eines harten Rekordwinters haben die OPEC-Staaten erstmals seit Jahren die Fördermengen gesenkt, um den Öl- und damit gekoppelt auch den Gaspreis zu stabilisieren. 

Beides sollte zum Anlass genommen werden, die Wärmedämmung des Eigenheimes zu verbessern.

Gerne berate ich Sie umfassend über die Möglichkeiten der ökologisch sinnvollen Wärmedämmung mit natürlichen Dämmstoffen. Hierbei schützen Sie nicht nur unsere Umnwelt, sondern sparen auch bares Geld!

 

Zimmerei Erulin im Unternehmermagazin für Holzbau und Ausbau Mikado

In der Septemberausgabe von Mikado finden Sie einen Bericht zum Thema Bauen im Bestand. Hierbei wird das von mir hinischtlich des Holzbaus ausgeführte Projekt Feldhof beschrieben. Dabei wurde ein historischer Vierseithof in eine Wohnanlage umgewandelt. Bilder dieses Projektes finden Sie in meinen Alben auf Facebook und hier auf der Homepage.

 

Polystyrol-Dämmstoffe mit HBCD gelten seit Oktober 2016 als "gefährlicher Abfall"

Lange habe ich darauf hingewiesen und nun wird es durch das Umweltbundesamt bestätigt. Seit Oktober 2016 gelten Polystyrol-Dämmstoffe mit HBCD als gefährlicher Abfall.

Als ökologisches Holzbauunternehmen war und ist mir der Dämmstoff Polystyrol ein Dorn im Auge. Hitzige Diskussionen über das Für und Wider wurden in den Foren und Medien geführt und der Sinn von Wärmedämmung in Frage gestellt. Natürlich ist Wärmedämmung ökologisch wichtig und sinnvoll.

In Deutschland wurde allerdings bisher zur Wärmedämmung von Gebäuden am häufigsten das Material Polystyrol eingesetzt, welches Ihnen unter dem Namen Styropor bekannt ist.

Grundlage dieses Dämmstoffes ist Erdöl. Damit die Dämmplatten nicht brennen, wurden diesen das Flammschutzmittel "Hexabromcyclododecan" (HBCD) beigemischt. Dieses Flammschutzmittel ist inzwischen weltweit verboten, da es unter dem Verdacht steht, die Fortpflanzung negativ zu beeinträchtigen.

Trotz dieser Gefahr, galt das Material bei der Entsorgung bisher als "gemischter Bauabfall" und nicht als Sondermüll.

Mit Novellierung der Abfallverzeichnisverordnung und Senkung der Grenzwerte in der EU-POP-Verordnung gelten nun Dämmstoffe die HBCD enthalten als Sondermüll.

Es ist also höchste Zeit, dieses Gift aus Ihren vier Wänden zu entfernen und durch natürliche Dämmstoffe zu ersetzen.

Ich biete eine Reihe von natürlichen Alternativen und berate Sie hinsichtlich der dringend erforderlichen Sanierung gerne.

 

 Zimmerei Erulin in der Fachzeitschrift "BAUEN MIT HOLZ"

In den letzten beiden Ausgaben der Fachzeitschrift "BAUEN MIT HOLZ" können Sie Artikel über das Projekt Feldhof finden.

Die Mai-Ausgabe beschäftigt sich mit der Treppenkonstruktion und Bau der Treppe für das Haus 1. Die Treppe wurde damals komplett in meiner Werkstatt vorgefertigt und dann mittels eines Teleskopkrans durch das geöffnete Dach in das Haus gehoben.

In der April-Ausgabe können Sie einen Artikel über das "Holzhaus in der Ziegelscheune" finden. Hierbei wurde ein komplettes Holzhaus innerhalb der denkmalgeschützten Ziegelscheune errichtet. Die Teile für das Gebäude wurden in meiner Werkstatt vorgefertigt und dann innerhalb des Gebäudes aufgebaut.

In beiden Fällen war meine Zimmerei das ausführende Unternehmen für den Bereich Holzbau.

 

 Projekt Feldhof in der Datenbank des Informationsdienstes Holz

Die Datenbank des Informationsdienstes Holz gibt einen anschaulichen Überblick über moderne und aktuelle Holzbauten und zeigt die mit Holz möglichen Lösungen für die unterschiedlichen architektonischen Herausforderungen. Derzeit sind 163 Holzbauten online erfasst und werden ständig um aktuelle Bauwerke ergänzt.

Ich freue mich sehr, mit dem Projekt Feldhof dort vertreten zu sein.

 

Projekt Feldhof auf der Architekturplattform HEINZE

Auch auf Deutschlands führender Informationsplattform für Bauprodukte und Architekturobjekte HEINZE finden Sie das Projekt Feldhof mit fantastischen Fotos des Architekturfotografen Thomas Riehle.

 

Treppenfamilien für neue Wohnungen

Einen Artikel über die neuen Kerto-Treppen, welche beim Projekt Feldhof eingesetzt wurden, finden Sie auf der Seite von Raumprobe. Der Artikel wurde als Wettbewerbsbeitrag für den Materialpreis 2015 erstellt.

 

Klimawandel - Hirngespinst oder Menschengemacht?

Nicht nur die aktuellen politischen Diskussionen, welche den Klimawandel als Konstrukt und Erfindung der Lügenpresse oder Verschwörungstheorie der Wirtschaft und Regierungen darstellen, sondern insbesondere die während der letzten Klimakonferenz vorgebrachten wissenschaftlichen Fakten, sprechen eine deutliche Sprache.

Bereits aus dem Zeitraum 1995-2006 fanden 11 der letzten 12 Jahre den Einzug in die Bestenliste der 12 wärmsten Jahre seit der instrumentellen Aufzeichnung der globalen Erdoberflächentemperatur. Aber auch im Zeitraum von 2006 bis heute hat sich an diesem Trend nichts geändert. Sämtliche Jahre lagen im Schnitt 0,6 - 0,7°C über dem langfristigen Mittel. Damit liegen die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen in diesem Jahrtausend, mit Ausnahme von 1998. Die Jahre seit 2000 gehören fast sämtlich zu den wärmsten seit 1880. 2014 brach in Deutschland alle Rekorde!

Die weltweiten Treibhausgasemissionen sind aufgrund menschlicher Aktivitäten seit der vorindustriellen Zeit angestiegen. Dabei beträgt die Zunahme zwischen 1970 und 2004 mehr als 70% ! Die globalen atmosphärischen Konzentrationen von CO2, Methan (CH4) und Lachgas (N2O) sind als Folge menschlicher Aktivitäten seit 1750 markant gestiegen und übertreffen heute die aus Eisbohrkernen für viele Jahrtausende rückwirkend bestimmten vorindustriellen Werte bei Weitem. Die weltweiten Anstiege der CO2-Konzentrationen sind hierbei vor allem auf die Nutzung fossiler Brennstoffe zurückzuführen. Dieser Anstieg wurde durch die Flächenweite Durchsetzung von Kraftfahrzeugen als individuelles Transportmittel seit den 50er Jahren dramatisch beschleunigt.

Dies wird durch die Untersuchungen des Alfred-Wegner-Institutes bestätigt, welche die historischen CO2-Konzentrationen anhand von Eisbohrkernen nachweisen konnte. Nicht nur die Flächenbedeckung der Landmassen mit Eis ist deutlich zurückgegangen. Auch die Dicke des arktischen Packeises hat sich alleine in den letzten vier Jahren mehr als halbiert.

Die Untersuchungsergebnisse der seit der Industriealisierung gestiegenen Treibhausgas-Emissionen sind dabei augenscheinlich Deckungsgleich mit der Entwicklung der durchschnittlichen Erdtemperatur im betrachteten Zeitraum.

Die hierbei gewonnenen Ergebnisse sind sogar so genau, dass die im Vergleich zum Gesamtanstieg minimalen zwischenzeitlichen Rückgänge der Treibhausgaskonzen-trationen durch Ereignisse, wie z.B. den Ersten Weltkrieg, die Weltwirtschaftskrise der 20er Jahre, den zweiten Weltkrieg und die Ölkrisen der 70er Jahre zu erkennen sind.

Bereits in meiner mehrteiligen Serie von Artikeln auf Facebook, welche sich mit den Grundlagen der Biologie und Physik im Zusammenhang mit Ökologie und dem Baustoff und Energielieferanten Holz befasste, bin ich auf die Vorzüge des Baustoffes Holz ausführlich eingegangen. Holz bietet als regenerativer Baustoff unzählige Vorteile und bindet große Mengen an CO2.

Gute Gründe welche dafür sprechen in den Bau oder die Sanierung des Eigenheims zu investieren! 

  • Viele Anlageformen werden zurzeit mit Negativzinsen belastet, welche zu einer Entwertung Ihres angesparten Vermögens führen. Immobilien stellen hierbei eine alternative Anlageform in Sachwerten dar.
  • Niedrige Zinsen fördern hingegen die Finanzierung von Immobilien.
  • Der Immobilienmarkt entwickelt sich weiterhin positiv, nicht zuletzt wegen der Flüchtlingssituation besteht ein enormer Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für die Zukunft.
  • Die weltpolitische Lage bleibt leider weiter angespannt. Die Kriege in der Ukraine und Syrien, die Flüchtlingskrise in Europa und die Eurokrise in Griechenland sind noch nicht überwunden. Europa steht vor einer Zerreißprobe, wobei der Austritt Großbritanniens (BREXIT) den kompletten europäischen Wirtschaftsraum in eine Rezession führen könnte. Der Ausgang der U.S. Wahlen mit Donald Trump als zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten bringt, aufgrund der damit möglichen Umwälzungen im Freihandel, weitere Unruhe in die Wirtschaftswelt.
  • Der Klimawandel ist nur mit Hilfe aller Menschen in den Griff zu bekommen. Nachhaltige Baustoffe und Energieeffizienz helfen dabei.
  • Immer mehr Baustoffe werden als gesundheitsgefährdend erkannt. Eine Sanierung entfernt diese Stoffe und fördert Ihre Gesundheit und verbessert das Wohlbefinden.
  • Wohneigentum sichert die Existenz im Alter und bewahrt vor drohender Altersarmut. Nach Schätzungen der Bundesregierung werden in Zukunft 50% aller Rentner nur noch eine Rente auf dem Niveau der Grundsicherung bekommen.

Unabhängig davon, ob Sie ein neues Haus bauen oder eine bestehende Immobilie erwerben oder sanieren wollen – ich stehe Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Informieren Sie sich doch einfach mal unverbindlich über die Möglichkeiten des ökologischen Holzbaus.

Ihr Stéphane Erulin

 

Zimmerei ökologischer Holzbau Stéphane Erulin  | zimmerei@erulin.de